Warum wollen Juristen zwingend auf den Datenbegriff hinaus? Ein Computerprogramm besteht grundlegend aus Arbeitsanweisungen in Form von Code, die vom Computer ausgeführt werden zur Erledigung einer bestimmten Aufgabe. Die Daten werden überhaupt erst in den Code eingespeist, um die Aufgabe auszuführen. Aber das Programm selbst besteht aus diesen nicht. Die Definition so (und in den gängigen Kommentaren) ist damit streng genommen falsch.
Bsp.:
Arbeitsanweisung: Print
Daten: Hallo Jurafuchs
Damit besteht das Programm aus der Anweisung "Print" und den Daten "Hallo Jurafuchs", welche dann aufgrund der Anweisung gedruckt werden.
Dabei kann man natürlich sagen, dass die einzelnen Buchstaben der Anweisung wieder herum aus Daten bestehen, allerdings würde das dann doch deutlich zu sehr in die Kleinteiligkeit gehen und ich bezweifele, dass soweit gedacht wurde.
Ich habe da leider auch keine Antwort in den gängigen Kommentaren zu gefunden, würde mich also einfach mal so interessieren, was hier so gesagt wird dazu :)
Def. Programm: „A syntactic unit that conforms to the rules of a particular programming language and that is composed of declarations and statements or instructions needed to solve a certain function, task, or problem.“ - ISO/IEC 2382-1:1993