4,8(15.839 mal geöffnet in Jurafuchs)
Kappungsgrenze: positives Interesse
Sachverhalt
Reduziert auf das Wesentliche

M mietet bei V für einen Monat ein Segelboot für €2.000. Er will für Juli mieten, schreibt aber versehentlich „Juni“. Als er seinen Irrtum entdeckt, ficht er seine Erklärung an. V gelingt es nicht mehr, das Segelboot für Juni anderweitig zu vermieten. Sie verlangt von M Zahlung von €2.400 EUR, die ihr dadurch entgangen sind, dass sie Interessent I abgesagt hat.
Einordnung
Kappungsgrenze: positives Interesse
Wie funktioniert Jurafuchs?
Jurafuchs ist eine Lern-Plattform für die Vorbereitung auf das 1. und 2. Juristische Staatsexamen. Mit 20.000 begeisterten Nutzern und 50.000+ interaktiven Aufgaben sind wir die #1 Lern-App für Juristische Bildung. Teste unsere App kostenlos für 7 Tage. Für Abonnements über unsere Website gilt eine 20-tägige Geld-Zurück-Garantie — no questions asked!
Weitere für Dich ausgewählte Fälle
Anfechtung nach § 123 BGB – Täuschung bei Schweigen
V möchte seinen alten VW Golf verkaufen. Bei den Verhandlungen mit K verschweigt V, dass das Auto einen reparierten Unfallschaden hat. V und K schließen einen Kaufvertrag. Hätte K von dem Unfall gewusst, hätte er nur einen niedrigeren Preis gezahlt.
Fehlgeschlagener Versuch bei Körperverletzung
T steckt im Supermarkt ein Parfum in den Rucksack. Kurz vor dem Ausgang spricht Ladendetektiv L ihn darauf an. Um sich im Besitz der Beute zu halten und fliehen zu können, greift T L mit einen Messer an. Er verfehlt ihn knapp, weil L ausweicht und auf Distanz geht. T flieht.