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„Täter hinter dem Täter“ 7 – Organisationsherrschaft in Unternehmen
Sachverhalt
Reduziert auf das Wesentliche
GmbH-Geschäftsführer G erkennt, dass seine Gesellschaft zahlungsunfähig ist. Entgegen seiner strafbewehrten Pflicht aus § 15a Abs. 1, 4 Nr. 1 InsO beantragt er nicht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, sondern lässt die Geschäfte weiterlaufen. Seine um die Zahlungsunfähigkeit wissende Angestellte A bestellt deswegen bei verschiedenen Zulieferern Waren, die nicht mehr bezahlt werden können.
Einordnung
„Täter hinter dem Täter“ 7 – Organisationsherrschaft in Unternehmen
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Additive Mittäterschaft (Klassischer Klausurfall)
M1 und M2 begehen einen Überfall in der Weise, dass M1 dem O einen Kinnhaken verpasst und M2 dem am Boden liegenden O dessen Geldbörse entwendet. M1 und M2 teilen sich die Beute.

Mittäterexzess
M1 und M2 kommen stillschweigend überein, der O ihre auf dem Beifahrersitz abgelegte Handtasche wegzunehmen. Während M1 vorgibt, O beim Ausparken zu helfen, will M2 die Beifahrertür öffnen. Diese ist aber verriegelt. Für M2 überraschend, schlägt M1 daher die O K.O. und entwendet selbst die Tasche.